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Henriette nach dem Tod des Grafen im 1. Weltkrieg |
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Als sie die Nachricht vom Tod ihres Liebsten erfuhr, war Henriette tagelang nicht ansprechbar. Aber das Leben holte sie schnell in seiner ganzen Häßlichkeit ein.
Das gemietete Haus auf dem Kärntner Ring mußte sie verlassen; der Privatbesitz von Graf Lajos wurde in sehr herzloser Weise von der Schwester ihres Liebsten, einer Baronin von Tux zu Haberstich (Foto), mehr oder weniger konfisziert.
Sogar ein Fotoalbum wurde ihr entrissen, so dass Sie gerade ein einziges Foto (im vorhergehenden Kapitel gezeigt) von ihrem Liebsten besaß.
Vollends verzweifelt wäre sie, wenn nicht Graf Eustachius Pilati von Thassul zu Daxberg, der als Autor eines viel beachteten Etikettebuches bekannt geworden war, ihr nicht in sehr edler Weise zu Hilfe gekommen wäre. Der noble Graf, mit Graf Lajos befreundet, überbrachte Henriette nämlich einen versiegelten Brief - und zwei Schmuckstücke. Der Briefumschlag ist erhalten geblieben (Foto), der Brief selbst ging verloren.
Graf Lajos hatte die Schmuckstücke beim k.u.k. Hofjuwelier Köchert in Auftrag gegeben, kam aber nicht mehr dazu, die kleinen Kunstwerke abzuholen, weil er sich 1914 bei Kriegsausbruch binnen eines Tages in seiner Garnison einfinden mußte. Sein Freund aber holte den Schmuck ab und händigte ihn Henriette Braths aus. Wie Henriettes Cousine aus Malmedy, mit der sie nach 1919 einige Male zusammentraf, 1939 in ihren Erinnerungen aufzeichnete, hatte der Graf seiner Jetti den Schmuck mit den ungefähren Worten gewidmet: "Die gold-braunen Bernsteine in dem Ohrgehänge sind Sinnbild der Brathskartoffeln und desgleichen das braune Tigerauge in der Brosche, umkränzt vom Grün der Kartoffelblätter. Wie hoffe ich doch, meine Herzallerliebste, daß Dir der Schmuck gefallen möge und daß Du mir noch oft Deine Brathskartoffeln zubereiten wirst!" Dieser Schmuck (siehe Abb.) befindet sich heute im Privatbesitz der Nachkommen besagter Cousine.
Henriette hielt nun nichts mehr in Wien. Sie reiste zurück ins Rheinland und wurde als Krankenschwester in ein Lazarett an der nahen Westfront eingesetzt. Die Versorgungslage wurde immer bedrohlicher; ab 1916 wurden Zuckerrüben das Hauptnahrungsmittel der Deutschen. Zwei Fotos aus dem Lazarett bei Roubaix in Nordfrankreich existieren noch. Sie zeigen Henriette in Schwesterntracht und mit einigen genesenden Soldaten vor dem Lazarett beim Krickettspiel.
Henriette erzählte später ihrer Cousine, dass sie - wenn Ruhe an der Front war und keine Verwundeten eingeliefert wurden - in der Küche aushalf und Brathskartoffeln für die verletzten Soldaten röstete, wobei sie zur Kräftigung der Kranken Speckstücke unter die Kartoffelscheiben mengte. Diese Variante der Brathskartoffeln ist danach ebenfalls sehr bekannt geworden.
Bekanntlich ist die Liebe eine Himmelsmacht - und eine Rheinländerin kann nicht jahrelang um ihren verstorbenen Liebsten trauern. Dessen Bild behält sie im Herzen, ohne dasselbe für einen anderen zu verschließen. Jedenfalls bahnte sich eine zarte Romanze mit dem Hauptmann Wolfram Hübner an (das Foto zeigt ihn 1913 als Leutnant in Paradeuniform), der mit einem Steckschuß in der Schulter ins Lazarett eingeliefert worden war. Hübner stammte aus dem Hannöverschen, besaß bei Bodenwerder an der Weser einen Gutshof und war - ungewöhnlich für diese Zeit - noch Junggeselle. Er hatte ein Talent zum Fabulieren, was sich möglicherweise daraus erklärt, dass er ein illegitimer Nachkomme des sagenhaften Barons Münchhausen gewesen sein soll, dessen Schlößchen noch heute mitten in Bodenwerder steht. Wolfram Hübner war mit der Familie von Münchhausen, die seinerzeit auf Schloß Schwöbber (heute ein Schloßhotel) an der Weser residierte, gut bekannt. Seine Mutter war mit Freifrau Irmgard von Münchhausen befreundet.
Jedenfalls kam Henriette 1919, als Deutschland und Österreich kapituliert hatten, auf den Hübner'schen Gutshof.
1921 wurde das Aufgebot bestellt; die beiden wollten im berühmten "Hochzeitshaus" im benachbarten Hameln heiraten. Doch eine Tuberkulose, die sich der Hauptmann im Kriege zugezogen hatte, wurde zum tödlichen Verhängnis. Lesen Sie bitte weiter den Beitrag "Henriette und die 4.000 Kronen - die letzten Jahre bis 1936."
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Empfehlungen und News, nicht nur Brathskartoffeln betreffend | |
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| "Jettche" Braths verwendete Butter für ihre Brathskartoffeln. "Kerrygold" aus Irland kannte sie damals nicht, aber Sie können mehr erfahren über die Butter von der grünen Insel - klick auf www.kerrygold.de |
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| Nach anfänglicher Skepsis des Vettweißer Gemeinderats, ob man
sich ernsthaft mit der berühmtesten Bürgerin von Vettweiß auseinandersetzen soll, scheint nun die Vernunft zu siegen. Die von der Gemeinde unterstützte "Kulturinitiative e.V." will ein Theaterstück herausbringen, in dessen Mittelpunkt die schicksalhafte Begegnung der Henriette Braths mit dem ungarischen Grafen Lajos steht.
Die Redaktion dieses Informationsdienstes hat einen Zuschuß von zweitausend Euro für dieses Theaterstück zugesagt. |
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Henriette Braths hätte sicherlich auch gerne im Onlineportal www.genuss.de alles über Genüsse erfahren, wenn es um 1920 schon das Internet gegeben hätte.
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| Wenn es den Club damals schon gegeben hätte, dann wäre Henriette Braths sicherlich Ehrenmitglied geworden. Besuchen Sie doch einmal den MAGGI Kochstudio Club |
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| Und haben Sie schon gewußt, dass das umfangreichste Baulexikon über 12.400 Einträge und tausende Fotos oder Zeichnungen umfaßt? Hier können Sie sich informieren unter www.das-baulexikon.de |
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| Zwar nicht zehntausende, aber hunderte Fertighäuser werden in der führenden Website über vorgefertigte Häuser vorgestellt. Informieren Sie sich bei www.fertighaus.de |
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| Henriette Josefa Braths war, wie man nachlesen kann, mit einem Grafen und später mit einem Gutsbesitzer liiert. Privatschlösser baut man heute in Fertigbausweise, siehe www.luxus-fertighaus.de |
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Wer kein Fachwerkhaus neu bauen und auch kein altes restaurieren will, weil letzteres teuer und aufwändig ist, der sollte sich einmal die Website www.ausbauhaus.de anschauen. Durch Eigenleistung kommt man günstiger zu den eigenen vier Wänden. |
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| Dass zu einem jungen Haus ein chices Bad paßt, ist selbstverständlich. Selbstverständlich sollte sich auch jeder, der ein Bad für sein neues Haus braucht oder der das alte Bad neu gestalten will, Anregungen holen bei www.traumbad.de |
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